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KSH Energy Fund II - Anleger gewinnen Rückzahlungsklage gg. Donner & Reuschel AG

Menden/Hamburg, den 13. Sept. 2017

Mit Urteil vom 13. September hat das Landgericht Hamburg zu Gunsten zweier von der Kanzlei Rechtsanwalt Balthasar vertretenen Anleger der KSH Energy Fund II GmbH & Co. KG entschieden. Diese hatten mehrere Anteile an der KSH Energy Fund II GmbH & Co. KG erworben und zum Zwecke der Finanzierung der Beteiligung Darlehen, hier des Bankhauses Donner & Reuschel AG , aufgenommen. Das Fondskonzept zielte auf den Erwerb von Öl- und Gasförderrechten in den USA ab. Das Anlagekonzept der Initiatorin Capital Partners AG in Hamburg ging nicht auf. Die Anlage erwies sich als weitgehender Verlust.

Weil sowohl Beteiligungen als auch Finanzierungen über den gleichen Vermittler vermittelt wurden und die Finanzierung nachweislich der Fondsbeteiligung diente lag ein sog. "verbundenes Geschäft" vor mit der Folge, dass die Darlehensgeberin dem Fondszeichner auf Rückzahlung dessen Beteiligungsaufwands haftet, d.h. nicht nur auf Rückzahlung der Darlehensraten. Diese rechtliche Konstruktion hat den erheblichen wirtschaftlichen Vorteil, dass der Fondszeichner mit der Bank einen zahlungskräftigen Schuldner hat von dem er seinen Beteiligungsaufwand (Eigenanteil und Darlehensraten) zurück verlangen kann.

Entsprechend wurde unserer Klage für die hier vertretenen Anleger der KSH Energy Fund II GmbH & Co. KG gegen die Darlehensgeberin, hier das Bankhaus Donner & Reuschel AG  statt gegeben. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Für Informationen stehen wir gerne zur Verfügung.